TANZtheater INTERNATIONAL Rückschau & Vorschau 2018

Im vergangenen Jahr ging die 32. Festivalrunde von TANZtheater INTERNATIONAL vom 30. August bis zum 09. September mit zwölf Produktionen über Hannovers Bühnen und sorgte für viel Gesprächsstoff. Pressestimmen, Texte und Cast & Credits zu den einzelnen Vorstellungen 2017 finden Sie in unserem Archiv.

Am 03. Juli 2018 wird das Programm von TANZtheater INTERNATIONAL 2018 (30.08. – 08.09.) veröffentlicht, gleichzeitig startet auch der Kartenvorverkauf bei der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus.

Hier vorab schon ein paar Appetizer:

Gleich das erste Festivalwochenende steht im Zeichen der Gegensätze. Während am 01.09. die jungen Choreograf*innen Yotam Peled, Lucyna Zwolinska und Marioenrico D’Angelo im Rahmen des „Think Big 2018“ Künstlerresidenz-Programms Kurzchoreografien für ein großes Ensemble in der Hochschule für Musik, Theater und Medien uraufführen, feiern am 02.09. zwei erfahrene Tänzerinnen im Ballhof Zwei die kleine Form. Das hannoversche Theater COMMEDIA FUTURA hat für und mit den japanischen Butoh-Pionierinnen Minako Seki und Yumiko Yoshoika mit „TWO“ ein hochintensives Duett inszeniert, das – gerahmt von Videosequenzen – Stationen ihres bewegten und bewegenden Lebens auf die Bühne bringt.

Am 04.09. gibt es im Schauspielhaus ein Wiedersehen mit dem inzwischen von internationalen Bühnen nicht mehr wegzudenkenden israelischen Choreografen Hofesh Shechter: Erstmals in Deutschland präsentiert er seine dreiteilige „SHOW“. Shechter, der in London arbeitet, steht für ein anarchistisch-radikales Bewegungsvokabular, das er hier seiner Juniorkompanie Shechter II auf den Leib geschneidert hat. Eine Einladung zu einem Tanzspektakel in einer verkehrten Welt.

Der frankokanadische Choreograf Daniel Léveillé ist am 06.09. erstmals in Hannover zu sehen: Seit 40 Jahren bereichert er mit seiner puristischen Tanzkunst die zeitgenössische Tanzszene und zeigt jetzt im Ballhof Eins in „Solitudes Solo“, wie ein Solo für fünf Tänzer*innen aussehen kann. Aufs Wesentliche konzentriert, stellt er den Tänzer*innen-Körper in den Mittelpunkt und lotet in einer anspruchsvollen Choreografie dessen Grenzen aus.