Ein Foto aus der Produktion "TWO"
© Ralf Mohr

Ballhof Zwei

TWO

COMMEDIA FUTURA (DE)

PRESSE

„[…] Die Produktion ‚TWO‘ hat eine spezielle Vorgeschichte: Vor 30 Jahren sorgten die Japanerinnen Yumiko Yoshioka und Minako Seki für Aufsehen, weil sie ihre Version des Grotesktanzes Butoh vorstellten. Zwischenzeitlich trennten sich die Wege des Duos, bis die beiden Damen gleichsam als ‚Best Ager‘ wieder zusammenfanden. Das Stück hat hervorragende Resonanz erfahren […].“
Cellesche Zeitung, 05. Juli 2018

Ankündigungstext

Die charismatischen Japanerinnen Yumiko Yoshioka und Minako Seki trafen sich vor 30 Jahren in Deutschland und wurden zu Pionierinnen für die Tanzrichtung Butoh. Mit Fokus auf dem tänzerischen Ausdruck, anstatt auf athletisch anmutender Leistung, gilt im Butoh das Älterwerden als absolute Qualität. Yoshioka und Seki machten sich die ursprünglich männlich dominierte Kunstform zu eigen, entwickelten sie für sich weiter und vereinen beides, Virtuosität und Lebenserfahrung. Initiiert und inszeniert von Wolfgang A. Piontek, entstand 2017 die ihrer Lebensgeschichte gewidmete, atmosphärisch dichte Produktion „TWO“ des hannoverschen Theaters COMMEDIA FUTURA. Dort wurde jüngst 30jähriges Jubiläum gefeiert, ein guter Anlass, jetzt diese Tanzproduktion im Festivalkontext zu zeigen: Eine berührende Begegnung deutsch-japanischer Kultur, die das Existenzielle des Butoh mit europäischen Einflüssen zusammenbringt und so in zeitgenössischem Licht erstrahlen lässt.

(ca. 70 Min.)

Videoausschnitt auf Youtube ansehen

cast & credits

Choreografie/ Tanz: Yumiko Yoshioka, Minako Seki
Idee/ Inszenierung/ Bühnenbild: Wolfgang A. Piontek
Dramaturgie/ Produktionsleitung: Elena Polzer, Peter Piontek
Regieassistenz: Tabea Below, Lara Strautmann
Musik: Michio
Videos: Volker Schreiner
Kostüme: Sabine Mech
Lichtdesign: Wolfgang Denker
Technische Assistenz: Michael Liiv
Art Design: Ralf Mohr, Wolfgang A. Piontek
Fotografie: Ralf Mohr, Thilo Nass (Plakat)
Administration: Judith Elbeshausen, Deniz Maschmann

Produktion: COMMEDIA FUTURA

Gefördert durch: Landeshauptstadt Hannover, Kulturbüro/ Fonds Darstellende Künste, Berlin/ Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hannover

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