Ein Foto aus der Produktion "The Falling Stardust"
© Jeff Rabillon

Orangerie Herrenhausen

The Falling Stardust

Deutsche Erstaufführung

Compagnie Amala Dianor (FR)

Presse

„[…] Es ist ein Blick wie ein Sonnenaufgang: Einen kurzen Moment lächeln sich die beiden Tänzerinnen an. […] Der ganze Raum scheint geflutet von Nähe, Sympathie, Geborgenheit und Ruhe. Dann folgt ein zweiter Blick, und das Lächeln erlischt. Vorsichtig gehen die beiden aufeinander zu. Je näher sie sich kommen, desto stärker spannen sich ihre Muskeln an: Statt der erhofften Umarmung gibt es wieder nur Kampf. […] Immer wieder rennen die sieben Tänzerinnen und zwei Tänzer gegen die Grenze der Kommunikation an, die eine Verschmelzung zu Paaren oder einer Gruppe verhindert. Kurze Hoffnungsschimmer machen es nur umso deutlicher: Gemeinsamkeit ist hier eine Utopie.“

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 31. August 2019

Ankündigungstext

Wenn neun Tänzer*innen aus den Richtungen Ballett, Hip-Hop und Contemporary gemeinsam in neue Tanzgalaxien aufbrechen, wird reichlich Sternenstaub aufgewirbelt. Hierzu eingeladen hat der franko-senegalesische Choreograf Amala Dianor, der in seiner jüngsten Kreation „The Falling Stardust“ konsequent den Ansatz verfolgt, scheinbar gegensätzliche Tanztechniken in neue Zusammenhänge zu überführen. Aufgewachsen mit dem Hip-Hop, beschäftigte Dianor sich später mit zeitgenössischem und afrikanischem Tanz, gründete in Angers seine eigene Kompanie und wurde zu Residenzen in renommierte Theater eingeladen. In diesem vor Körperenergie nur so sprühenden Stück macht er eine klassische Bewegungsfolge zur Basis für eine choreografische Expedition, die durch die individuellen Stärken der Tänzer*innen, aber auch durch deren Unsicherheiten inspiriert ist. Dianors Sternenstaub fällt auf den fein verwobenen Klangteppich eines Awir Leon und bringt ihn zum Erleuchten.

(ca. 60 Min)

Videoausschnitt auf Youtube ansehen

cast & credits

Choreografie: Amala Dianor
Tanz: Mourad Bouayad, Lucie Dubois, Baptiste Lenoir, Charlotte Louvel, Sandra Mercky, Emma Mouton, Keyla Ramos, Yukie Spruijt, Elena Thomas
Licht: Xavier Lazarini
Kostüme: Clément Debras
Musikkomposition: Awir Leon
Koproduktion: Théâtre de la Ville, Paris/ La Villette, Paris/ POLE-SUD CDCN Straßburg/ CNDC d’Angers/ CCN Nantes/ Maison de la Danse Lyon, Pôle européen de création/ Festival Montpellier Danse 2019/ Viadanse - CCNBFC de Belfort/ Scène conventionnée Scènes de Pays dans les Mauges/ Centre Chorégraphique National de Créteil et du Val-de-Marne - Compagnie Käfig im Rahmen einer Studio-Residenz/ Espace 1789, Saint-Ouen, scène conventionnée pour la danse/ CCM de Limoges, scène conventionnée danse/ L’Onde Théâtre Centre d’art, Vélizy-Villacoublay

Mit Unterstützung von Caisse des dépȏts et consignations, Région Pays de la Loire und der Stadt Angers.

Compagnie Amala Dianor wird unterstützt von la Drac Pays de la Loire, der Stadt Angers und der Région Pays de la Loire.

Amala Dianor ist assoziierter Künstler am Centre de Développement Chorégraphique National POLE-SUD in Straßburg (2016/2019) und am Maison de la Danse Lyon, Pôle européen de création.

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