Ballhof Zwei

Sweat Baby Sweat

Ein Bild aus der Produktion "Sweat Baby Sweat"
Foto © Klaartje Lambrechts

PRESSE

„[…] Anfangs steht Steven Michel fest auf seinen Füßen, Kimmy Ligtvoet hat sich auf seine Schenkel gestemmt, so dass sie den Boden nicht berührt. Nähe, Einssein, Aufeinanderbauen-Können, das assoziiert man sofort, wenn die beiden sich nun langsam durch alle möglichen Positionen turnen, dabei aber über weite Strecken nur einer der Partner Bodenkontakt hat. […] Die Wiederholung dieser ersten Liebesphase aber mündet in einem Kuss, der nur noch im Kopf zusammenhält, während die Körper auseinanderstreben. […] Martens gelingt da ein sprechendes Bild unterschiedlicher Bedürfnisse in einer Beziehung. […] Das ist porentief muskulös inszeniert und geht psychisch unter die Haut. Ein großartiges Stück auf minimalistischer Basis. […]“
www.tanznetz.de, 12. September 2015

ankündigungstext

Das Licht im Saal erlischt und das Publikum findet sich wieder allein mit einem innig verschlungenen Paar. Was hier zunächst eine peinliche Situation in Aussicht stellt, entpuppt sich als durchaus bereichernder, anrührender Abend, der die Grenzen von Schwerkraft und Balance, von Nähe und Distanz auslotet. Jan Martens, tanzte unter anderem in Stücken der vielfach ausgezeichneten Choreografin Ann Van den Broek, die 2014 zu Gast beim Festival war. Inzwischen ist Martens selbst ein Hoffnungsträger der Tanzszene und liebt es, „mit Körpern zu schreiben“, wie er es nennt.
In „Sweat Baby Sweat“ blickt er hinter die Kulisse von Zweisamkeit und forscht nach dem Nicht-voneinander-Lassen-Können, aber auch nach dem Nicht-Loslassen-Wollen. Die Tänzerin und der Tänzer erkunden im Zeitlupentempo bis ins Akrobatische reichende Posen mit starker (nicht nur) emotionaler Kraft bis der im Titel beschworene Schweiß in Strömen fließt.

(ca. 60 Min.)

 

Ausschnitte aus der Produktion auf vimeo ansehen

 

cast & credits

Choreografie: Jan Martens
Performance: Kimmy Ligtvoet, Steven Michel
Musik: Jaap van Keulen
Videodesign: Paul Sixta
Coach: Peter Seynaeve.
Technik: Michel Spang
Internationale Buchungen: Apropic, Line Rousseau
Premiere: Frascati Amsterdam, 08. Oktober 2011

Produktion: Frascati Productions/ ICKamsterdam/ TAKT Dommelhof/ JAN vzw

Mit Dank an SummerStudios, Brüssel/ Marc Vanrunxt

 

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