Ein Foto aus der Produktion "No Dance, No Paradise"
© Bernhard Müller

Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

No Dance, No Paradise

Pere Faura / La Diürna (ES)

Presse

„[…] [Pere Faura] tanzt wie Fred Astaire zu ‚Singing in the Rain‘, wie John Travolta, wie eine Rosas-Tänzerin bei De Keersmaeker und, ja, auch er, Pawlowas ‚Sterbenden Schwan‘. Das Tolle ist, wie er diese verschiedenen Schichten seiner eigenen Tanzbiografie erst nacheinander vorstellt, dann übereinanderstülpt und zuletzt als großartige Collage quasi gleichzeitig ausführt. […] Zu ‚Dance me to the End of Love‘ legt sich eine Traurigkeit über die Diskobewegungen, […] nicht leicht, immer der Powertyp zu sein. Und so steht Faura denn erschöpft still, als auch für ihn nur noch Pawlowas Scheinwerfer zum ‚Sterbenden Schwan‘ tanzen. Ein wunderbarer Moment des Memento mori in all der aufgedrehten Tanzwut.“

www.tanznetz.de, 09. September 2019

Ankündigungstext

Für „No Dance, No Paradise“ machte sich Choreograf Pere Faura erstmals Tanzstücke zu eigen, die sich ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben haben. Vom Stepptanz in „Singing in the Rain“, über Travoltas Disco-Moves und zeitgenössischen Tanz à la Rosas bis hin zum Ballett als sterbender Schwan liefert er zunächst eine kurzweilige genreübergreifende Dance-Lecture: Während der Ausführung der einzelnen Tanzelemente dekonstruiert Faura mit sehr viel Verve die vier Choreografien. Nach diesen erhellenden Einblicken in die Tanzgeschichte, die sich auch problemlos aufs reale Leben übertragen lassen, folgt eine bildgewaltige Tanzcollage der ikonischen Stücke in passenden Kostümen. Was leicht zur Persiflage geraten könnte, präsentiert Pere Faura als humorvolle Selbstkritik mit ernstem Hintergrund, die ohne Grenzen zwischen Unterhaltungs- und Hochkultur auskommt. Kurz: Lang lebe der Tanz!

(ca. 90 Min.)

Videoausschnitt bei Youtube ansehen

cast & credits

Leitung & Performance: Pere Faura
Visuelles Bühnenbild: desilence studio
Lichtdesign: Israel Quintero
Tourtechniker: Cristina Eugen, Tatiana Halbach
Bühnenbild: Jordi Queralt
Beratung Bewegung: Amaranta Velarde, Claudia Solwat
Musik: Aturo Castillo, Lena Mandotter, Jorge Drexler,
Mistress Barbara, Pete Ilderton
Voiceover: Michael Heart
Tondesign: Ramón Ciércoles
Musik-Spur: Arturo Castillo
Kostümdesign: Txell Janot
Design Booklet: Joan Escofet
Texte Performance: Pere Faura, Anne Teresa de Keersmaeker
Voiceovers: Enric Arquimbau

Produktion: Claudia Solwat

Administration Produktion: Joan Gay

Produktion auf Tour: BlancProduccions

Produktion: La Diürna

Koproduktion: La comédie de Valance, CDN Drȏme-Ardèche/ Mercat de les Flors/ El Graner/ Fundació Catalunya – La Perdrera/ La Poderosa (alle Barcelona)

Mit Unterstützung von: L`Estruch, Sabadell/ Departament de cultura de la Generalitat de Catalunya/ Circuito #DanzaaEscena 2016, Madrid

Mit Dank an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

 

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