Orangerie Herrenhausen

Borderline

Ein Bild aus der Produktion "Borderline"
© Jim Deblock

PRESSE

„Sébastien Ramirez und Honji Wang zeigen in deutscher Erstaufführung eine Fülle bewegender Beweglichkeiten. Drei Tänzer und zwei Tänzerinnen, unter ihnen auch die beiden Choreografen, sind auch körperlich in Grenzbereichen unterwegs […]. Man hat […] das Gefühl, dass die Tänzer ihren jeweiligen Körperschwerpunkt einfach selber wählen und ihn den Regeln der Schwerkraft für die Dauer der Tanznummer kurzerhand entziehen. Das ist faszinierend, spektakulär, manchmal an der Grenze zur Akrobatik. Aber es bleibt Tanz, weil das Spektakel nie Selbstzweck ist, sondern sich einbettet in das von stimmungsvollen Toncollagen begleitete fließende Ganze.“
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 07.09.2013

aNKÜNDIGUNGSTEXT

Hart an der Grenze des Möglichen experimentiert das junge Choreografenduo Sébastien Ramirez und Honji Wang in ihrer Produktion „Borderline“. Selbst die Gesetze der Schwerkraft scheinen in dieser Arbeit für drei Tänzerinnen und Tänzer und die beiden Choreografen ihre Gültigkeit zu verlieren, was ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Mit ihrem ganz eigenen Stil bringen Ramirez und Wang seit einigen Jahren zeitgenössischen Tanz und urbane Tanzstile zusammen und wurden dafür bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ein Anliegen der beiden selbst aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammenden Shooting-Stars der Tanzszene ist die Frage nach kultureller Identität, nach einem Aufweichen der Grenzen zwischen innen und außen, um den Blick auf neue Perspektiven freizugeben. „Borderline“ ist hierbei ein gelungener Anfang und hinterlässt bei aller Spektakularität eine Portion Nachdenklichkeit, die Lust auf mehr macht.

(ca. 60 Min.)

 

Ausschnitte aus der Produktion bei vimeo ansehen

 

cast & credits

Künstlerische Leitung & Choreografie: Sébastien Ramirez in Zusammenarbeit mit Honji Wang
Darsteller: Louis Becker, Johanna Faye, Mustapha Saïd Lehlouh, Sébastien Ramirez, Honji Wang
Rigger: Kai Gaedtke, Ralph Güthler
Choreografieassistenz: David Gaulein-Stef
Komposition und Tonregie: Jean-Philippe Barrios
Mit Beteiligung von: Christophe Isselee
Mit den Stimmen von: Chung-Won Wang und Henri Ramirez
Lichtdesign und technische Leitung: Cyril Mulon
Dramaturgische Zusammenarbeit: Catherine Umbdenstock
Koordination Rigging: Jason Oettlé
Bühnenbild: Paul Bauer
Kostümherstellung: Anna Ramirez
Produktionsleitung: Dirk Korell/camin aktion
Produktion: Kompanie Sébastien Ramirez, Clash66
Co-Produktion: Théâtre de l'Archipel, scène nationale de Perpignan (im Rahmen einer Produktions-Residenz)/ Théâtre de la Ville, Paris/ Parc de La Villette, Paris/ Initiatives d'Artistes en Danses Urbaines (Fondation de France – Parc de la Villette mit Unterstützung von Caisse des Dépôts und Acsé)/ act'art – Conseil général de Seine-et-Marne/ Centre Chorégraphique National de Créteil et du Val-de-Marne - Kompanie Käfig/ TANZtheater INTERNATIONAL, Hannover/ Mercat de les Flors (im Rahmen von zwei Kreationsresidenzen im Graner Barcelona)

Mit Unterstützung von: Conseil Régional Languedoc-Roussillon/ Préfecture de région du Languedoc-Roussillon – Direction régionale des affaires culturelles/ Conseil général des Pyrénées Orientales/ Montpellier Danse, Residenz bei Agora, cité internationale de la danse

Mit Dank an: Centre Culturel Jacques Prévert à Villeparisis für die Produktions-Residenz/ HAU – Hebbel am Ufer für die Recherchephasen in Berlin

Die Kompanie Sébastien Ramirez - Clash66 erhält eine Strukturförderung durch Préfecture de région du Languedoc-Roussillon – Direction régionale des affaires culturelles, Conseil Régional Languedoc-Roussillon sowie von Conseil général des Pyrénées Orientales.

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.

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